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Aristoteles Aristoteles verließ 347 v. Chr. Athen. Grund dafür war der Tod Platons und die dadurch entstandene Führung der Akademie von Platons Neffe Speusippos. Aristoteles war mit dieser Nachfolge wahrscheinlich nicht einverstanden. Zudem hatte er schwerwiegende politische Schwierigkeiten bekommen. König Phillip II. von Makedonien hatte 348 v. Chr. unter anderem die Heimatstadt des Aristoteles eingenommen. Die antimakedonische Partei in Athen befürchtete dadurch die Bedrohung der Unabhängigkeit Athens. Da die Familie von Aristoteles eine große Verbundenheit mit dem makedonischen Hof hatte, entwickelte die antimakedonische Partei auch gegen Aristoteles selbst eine Abneigung. Er selbst hatte in Athen nur die Stellung eines sogenannten Metöke, ein ewig fremder Bürger ohne Rechte.

Aristoteles erhielt eine Einladung von Hermias, der Herrscher über Assos und Atarneus war. Da er seine Macht gegen die Perser sichern musste, war er mit Makedonien verbündet. Assos war die Zuflucht für viele Philosophen; auch Hermias selbst galt als heldenhafter Philosoph. Seine Gegner beschrieben ihn allerdings als Tyrann. Aristoteles nahm die Einladung seines Freundes Hermias wahr und reiste nach Assos. Zwischen 345 und 344 v. Chr. siedelte er allerdings nach Mytilene auf Lesbos über. Dort hatte er einen Schüler mit dem er zusammen arbeitete. Sein Schüler hieß Theophrastos und hatte ein großes Interesse für die Biologie. Später kehrte Aristoteles zusammen mit Theophrastos nach Stageira, seiner Heimatstadt, zurück.

Um 343 und 342 v. Chr. erhielt Aristoteles eine Einladung von König Phillip II. nach Mieza. Dort sollte er seinen dreizehnjährigen Sohn Alexander (später Alexander der Große) unterrichten. Als der Unterricht 339 v. Chr. zu Ende war, übernahm Alexander die Regentschaft seines abwesenden Vaters. Für Alexander ließ Aristoteles eine Abschrift der Ilias anfertigen. Wie Aristoteles und Alexander zueinander standen ist nicht klar, jedoch gibt es viele Thesen und Spekulationen darüber. Einen politischen Einfluss auf Alexander soll es zudem auch nicht gegeben haben. Eine weitere These, dass Aristoteles den Wiederaufbau seiner Heimatstadt herbeigeführt habe, ist ebenfalls nicht bewiesen.

Zwischen 341 und 340 v. Chr. wurde Hermias von den Persern getötet. Dieses Ereignis hatte Aristoteles schwer getroffen. Nachdem Speusippos zwischen 339 und 338 v. Chr. gestorben war, war das Amt Schulleiters frei. Da Aristoteles abwesend war, konnte er an der Wahl des nachfolgenden Schulleiters nicht teilnehmen. Aristoteles ging später mit seinem Großneffen, Kallisthenes, nach Delphi. Sie hatten dort von den Amphiktyonen den Auftrag bekommen, die Siegerliste der Pythischen Spiele zu planen und zu gestalten.


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